Fernabsatz von Waren

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Auf grundsätzliche Kritik stößt der mit beiden Richtlinienentwürfen verfolgte Ansatz der Vollharmonisierung. Hierdurch soll – nach Vorstellung der Kommission – der grenzüberschreitende Online-Handel in Europa erleichtert werden.
Das bisherige System der Mindestharmonisierung führt in Europa zwar zu einer Rechtszersplitterung und teilweise zu Wettbewerbsverzerrungen (besonders aufgrund des Günstigkeitsprinzips der Rom I-Verordnung). Unternehmen, die ihr Angebot europaweit für Verbraucher öffnen, müssen deshalb auch zwingende Verbraucherschutzvorschriften aus anderen EU-Mitgliedstaaten berücksichtigen.
Erstellung und Pflege von Geschäftsbedingungen verlangen einen Beratungs- und Kontrollaufwand, den sich zumindest die kleinen und mittelständischen Anbieter nicht leisten können.
Keywords: 
Online Trade, Digital Contracts Rights, Digital Single Market, Cross-Border Trade, Consumer Electronics
Country of publication: 
Germany
File: 
Publication date: 
Friday, January 29, 2016
Number of pages: 
8
Title Original Language: 
Fernabsatz von Waren
Abstract Original Language: 
Auf grundsätzliche Kritik stößt der mit beiden Richtlinienentwürfen verfolgte Ansatz der Vollharmonisierung. Hierdurch soll – nach Vorstellung der Kommission – der grenzüberschreitende Online-Handel in Europa erleichtert werden.
Das bisherige System der Mindestharmonisierung führt in Europa zwar zu einer Rechtszersplitterung und teilweise zu Wettbewerbsverzerrungen (besonders aufgrund des Günstigkeitsprinzips der Rom I-Verordnung). Unternehmen, die ihr Angebot europaweit für Verbraucher öffnen, müssen deshalb auch zwingende Verbraucherschutzvorschriften aus anderen EU-Mitgliedstaaten berücksichtigen.
Erstellung und Pflege von Geschäftsbedingungen verlangen einen Beratungs- und Kontrollaufwand, den sich zumindest die kleinen und mittelständischen Anbieter nicht leisten können.